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Katja Stuke
Could be 7 Könnte Sein
HC, 30 x 22,5 cm., o.pp.
Kodoji 2008

Aus den Serien My Personal Hitchcock, Osaka, CCTV, Back of the Head und Games & Movies, die über die Jahre angewachsen sind, und teilweise in der Frau Böhm veröffentlicht wurden, hat Katja Stuke nun endlich ein Buch destilliert. Vielleicht steht der Titel Could Be / Könnte Sein für verpasste Gelegenheiten und verlorene Blicke.

Die Straßen, auf denen diese Unbekannten fotografiert wurden sind öfters sehr belebt, manchmal leer, den Blicken der Portrairtierten aber wohnt ein seltsamer Moment der Konzentration inne, als wären gerade sie sich dieser Möglichkeit des Begegnens, der Gelegenheit der städtischen Isolation zu entfliehen, vollauf bewusst. Zumeist sind es Frauen, die fotografiert werden, und aus ihren Blicken, Gesten und ihrer Haltung, die Katja Stuke minutiös ausgewählt hat, spricht ein städtisches Selbstbewusstsein, ein flüchtiger Augenblick des Stolzes auch, den alle denkbaren Fernsehserien über die neue Weiblichkeit nicht zu zeigen vermögen.

Kodoji has now printed and published Katja Stuke´s first book. These series have been partially shown in the Frau Boehm magazine, that Katja Stuke and Oliver Sieber publish together, and it´s fascinating how through a meticulous editing a book has evolved. Stuke usually films in the streets (in China, Japan, Canada, the US, Germany) and in her studio pulls screen shots at that precise moment she deems the most telling. The book is a dense collection of moments and gestures, that, without apparent dramaticalization often reminds of a particular feeling that is evoked in Ruth Orkin´s 1951 portrait of an american in Italy. A feeling of heightened awareness perhaps, to danger or chance.

 


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